Mit dem Aschermittwoch haben wir uns bewusst von unserer fröhlichen und bunten Faschingszeit verabschiedet.
Im großen Morgenkreis kamen noch einmal alle zusammen, um gemeinsam Abschied zu nehmen.
Unsere Dekoration wurde abgenommen, doch ein Teil davon durfte mit in die Kreismitte. Gemeinsam legten wir ein Tuch darüber. Ein wenig schimmern die Farben noch hindurch. Genau wie die Erinnerungen an unser Fest.
Sie sind nicht mehr sichtbar wie zuvor, aber sie bleiben in unseren Gedanken und Herzen lebendig.
Auch draußen zeigt sich die Natur derzeit noch karg und winterlich. Und ein kleines bisschen spiegelt sich das nun auch in unseren Gruppenräumen wider. Doch wir wissen: Nach jeder ruhigen Phase folgt neues Leben.
Deshalb haben wir begonnen, in unseren Gruppen Rasen auszusäen. Gemeinsam überlegten wir, was die kleinen Grassamen brauchen, um wachsen zu können:
Erde, Wasser, Licht und Wärme.
Dabei wurde schnell klar:
Auch wir brauchen etwas ganz Wichtiges, nämlich Geduld.
Denn Wachsen geschieht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen.
Nun beobachten wir gespannt unsere kleinen Pflanzgefäße und warten gemeinsam auf die ersten grünen Spitzen.
Mit ihnen wächst auch die Vorfreude auf den Frühling, der ganz bestimmt bald Einzug hält.











