Auch in unserer Krippe wurde der Aschermittwoch bewusst gestaltet, natürlich ganz altersgerecht und mit allen Sinnen erlebbar.
In einer kleinen Legeeinheit in der Kreismitte wurde gemeinsam geschaut und gestaunt. Mit einfachen Materialien entstand Schritt für Schritt ein Bild vom Samenkorn in der Erde. Die Kinder konnten beobachten, wie aus etwas ganz Kleinem einmal etwas Großes wachsen kann.
Dabei wurde deutlich: Nach der bunten Faschingszeit beginnt nun eine ruhigere Zeit eine Zeit des Wartens und Wachsens.
Zum Abschluss haben wir gemeinsam ein Fingerspiel gesprochen und bewegt. Mit kleinen Gesten und viel Freude verwandelte sich ein unscheinbares Körnchen in eine wunderschöne Blume:
Sieh dir dieses Körnlein an (eine Faust machen)
Glaubst du, dass es wachsen kann? (die Faust anschauen)
In die Erde musst du es stecken, (Faust nach unten halten)
Und es dann mit Sand bedecken. (Faust sanft abklopfen)
Gieße nun das Körnlein fein, (mit der anderen Hand eine imaginäre Gießkanne halten)
Mit Wassertropfen, die sind fein. (mit den Fingerspitzen sanft auf die Faust tippen)
Wärme braucht es von der Sonne, (Hand mit gespreizten Fingern nach oben halten)
Und dann wächst es voller Wonne. (die Faust streicheln)
Streckt das Köpflein bald heraus, (Finger nach oben halten, Fingerspitzen zusammen)
Drückt sich aus der Erde raus. (Hand wackelnd nach oben bewegen)
Eine schöne Blume wächst nun heran, (Finger langsam spreizen)
An der sich jeder erfreuen kann. (Finger gespreizt stehen lassen)
Mit leuchtenden Augen konnten die Kinder erleben, wie aus einem kleinen Samen eine Blume entsteht.
Ein wunderbares Bild für die kommende Zeit.
Nun begleiten auch unsere Jüngsten gespannt das Wachsen und freuen sich auf alles, was der Frühling mit sich bringt.







