In den vergangenen Wochen haben wir uns in unserer Kita mit dem Thema Erntedank beschäftigt.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Wofür können wir dankbar sein?
Im Morgenkreis haben die Kinder ihre Gedanken miteinander geteilt.
Im Erntekreis entdeckten sie, wo unsere Lebensmittel wachsen und wie viel Natur, Zeit und Arbeit in ihnen steckt.
Auch kreativ haben wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt und gemeinsam gestaltet.
Den Höhepunkt bildete unser Erntedankgottesdienst mit den gesammelten Erntegaben vor dem Altar. In seiner Predigt stellte uns Generalvikar Geißler eine besondere Frage: „Was ist das Wichtigste im Leben?“ Die Antworten der Kinder und Erwachsenen waren vielfältig: Luft, Essen, Trinken und vieles mehr.
Doch die Antwort führte noch einen Schritt weiter:
Das Wichtigste im Leben ist nicht das, was wir alleine schaffen, sondern das, was uns geschenkt wird.
Dieser Gedanke lädt uns ein, genauer hinzuschauen. Wir können vieles selbst tun und erreichen, aber die wichtigsten Dinge unseres Lebens können wir nicht einfach selbst herstellen. Liebe, Freundschaft, Familie, Gesundheit, die Natur und die Zeit, die uns andere schenken, sind keine Leistungen, die wir uns verdienen müssen.
Sie sind Geschenke.
Und gerade deshalb dürfen wir dankbar sein.
Mit diesem Gedanken starten wir nun in den Herbst. In eine Zeit des Innehaltens, des Dankbarseins und des Aufeinander-Aufpassens.
Unsere Reise geht weiter: Schon bald hören die Kinder die Geschichte vom Heiligen Martin, bei dem das Teilen und die Nächstenliebe im Mittelpunkt stehen.
